
„Kindheit und Jugendphase verändern sich ständig. Sie werden stark geprägt durch gesellschaftlichen Wandel. Kinder und Jugendliche stark machen, sie in ihrer Bildung und Erziehung optimal zu fördern ist eine Herausforderung an alle Akteure der Kinder- und Jugendpolitik und auch an die Schule. Es gilt, Kinder und Jugendliche als eigenständig handelnde Akteure zu begreifen und ihnen Raum für positive Entwicklungsprozesse zu geben. Dabei ist die Familie der zentrale Ort für wichtige und lebenslang wirkende Eindrücke, Werte und Erkenntnisse.
Mir ist es ein wichtiges Anliegen, Familien bei der Bewältigung ihrer Aufgaben in der Erziehung und Bildung zu unterstützen, aber ebenso auch zu erreichen, dass wir alle Kinder und Jugendlichen mitnehmen und für sie die besten Entwicklungsmöglichkeiten sicherstellen. Dabei ist frühe Prävention ebenso bedeutsam wie die Ermöglichung von Teilhabe und der Abbau der Bildungsarmut. Das kann gelingen durch eine bessere frühe Bildung, durch mehr Zusammenarbeit zwischen Jugendhilfe und Schule und durch verbindlichere Netzwerke zwischen den beteiligten Institutionen und Organisationen im Bereich der Bildung, Erziehung und Betreuung.“
Die diesjährige Jugend- und Familienministerkonferenz hat am 26./27. Mai 2011 in Essen stattgefunden.